Von den Anfängen im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung

Seit der Einführung 2011 gibt es den Bundesfreiwilligendienst auch im Format Kultur und Bildung, der durch die Bundsvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) und die ihr im Verbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung angeschlossenen Träger umgesetzt wird.

Der durch die Bundesregierung neu eingeführte Bundesfreiwilligendienst soll die durch den ausgesetzten Zivildienst entstandene Lücke schließen und mehr noch: Er öffnet sich für alle Altersgruppen, kann von Frauen und Männern geleistet werden und bietet ein – über den sozialen Bereich hinausreichendes -Themenspektrum. BKJ und Träger laden Menschen ab 23 Jahren - die Altersgrenze ist nach oben hin offen - ein, sich im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung zu engagieren. Für die jüngeren Jugendlichen werden adäquat Plätze in den Jugendfreiwilligendiensten FSJ Kultur, FSJ Politik und FSJ Schule angeboten.

Mitte April 2011 trat das Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) in Kraft. Die BKJ wurde erfolgreich am 14. Juli 2011 als Zentralstelle für den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung anerkannt. Es folgte, gemeinsam mit interessierten Trägern, ein Treffen zur Strategieentwicklung, bei dem erste Mindeststandards für das neue Format formuliert wurden.

Als erster Freiwilliger im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung startetet am 15. Juli 2011 Lukas Greber in Trier. Weitere 149 Freiwillige folgten ihm noch im Jahr 2011. Für das Jahr 2012 wurde der BKJ ein Kontingent von 500 Plätzen bewilligt. Die Zahl stieg für das Jahr 2013 um weitere 24 Plätze.

Der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung steht im Trägerverbund der BKJ neben den Jugendfreiwilligendiensten FSJ Kultur, FSJ Schule, FSJ Politik sowie den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung Interntational.