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Diskriminierung kann im Alltag ziemlich stressig sein: sich erklären oder verstellen zu müssen, persönliche Dinge gefragt oder falsch angesprochen zu werden…
Aber auch die inneren Fragezeichen lassen sich gemeinsam manchmal besser beackern: Was ist bei mir los? Wie sage ich meinem Umfeld, was mich beschäftigt? Wie lerne ich andere Leute kennen, die ähnliche Themen haben? Für diese und viele weitere Fragen haben wir unsere Empowerment-Angebote entwickelt.
Empowerment ist ein Wort aus dem Englischen. Es bedeutet: Menschen werden gestärkt. Besonders Menschen oder Gruppen, die Diskriminierung erleben. Beim Empowerment lernen sie, wie sie sich schützen können. Sie entwickeln Wege, um sich gegen Diskriminierung zu wehren.
Beim Empowerment kannst du:
Der Austausch mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, tut gut. Er macht Mut und verbindet. Dabei entstehen Kontakte und Freundschaften. Sie geben Unterstützung und Kraft.
Begleitend zum Freiwilligendienst gibt es in ganz Deutschland Empowerment-Angebote für Freiwillige, die Diskriminierung erlebt haben. Diese Angebote werden von externen Trainer*innen geleitet, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Wir bieten individuelle Beratung (Gespräche im geschützten Rahmen) an: für queere Freiwillige, für Freiwillige mit Rassismuserfahrungen (BIPOC) und für Freiwillige mit Behinderung.
Es gibt auch regelmäßig Vernetzungstreffen vor Ort. Hast du Interesse an einem digitalen Vernetzungstreffen? Dann melde dich bei den Trainer*innen.
Wenn euch etwas beschäftigt, ihr eine Frage habt oder Unterstützung bei Diskriminierung braucht, könnt ihr euch jederzeit an die Berater*innen wenden. Dabei ist es egal, ob es sich um etwas in der Einsatzstelle, bei den Bildungstagen oder in eurem Privatleben handelt. Die Gespräche finden in einem geschützten Rahmen statt und sind vertraulich. Eine individuelle Beratung kannst du per E-Mail oder Telefon verabreden.
Hier bist du richtig, wenn du Erfahrungen, Fragen und Unsicherheiten zu Rassismus hast. Wenn du darüber sprechen möchtest, wie du Rassismus im Freundeskreis, in der Familie oder im Freiwilligendienst erlebst, dann melde dich. Gemeinsam entwickeln wir Strategien für den Umgang mit unangenehmen Situationen.
Du bist herzlich eingeladen, wenn du dich als BIPoC verstehst oder gerade anfängst dich damit zu beschäftigen. Eine Erklärung des Begriffs BIPoC steht hier.
Du kannst dich mit deinen Anliegen, Fragen und Unterstützungswünschen gern an unsere Trainerin Reem wenden. Schreibe Reem auch, wenn du dir ein digitales Vernetzungstreffen mit anderen Freiwilligen aus der Community wünschst.
Reem Bond lebt in Berlin und ist Trainerin für Rassismuskritik, Empowerment und Gewaltfreie Kommunikation. Sie ist Sozialpädagogische Beraterin für Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie ist politisch aktiv in Sachsen-Anhalt.
Kontakt
Reem Bond
empowerment-bpoc@freiwilligendienste-kultur-bildung.de
Hier bist du richtig, wenn du dich als behindert oder neurodivergent angesprochen fühlst. In der individuellen Beratung mit Cila kannst du alle ansprechen, was dich beschäftigt.
Cila Yakecã ist queer, trans, nicht-binär, behindert und neuro-atypisch. Cila ist multidisziplinäre Künstler*in, Heiler*in, Geschichtenerzähler*in, Community-Organisator*in und Mitglied von DisCheck – einem Beratungskollektiv für alle, die ihre Medieninhalte diskriminierungssensibel und intersektional gestalten wollen.
Kontakt
Cila Yakecã
empowerment-behindert@freiwilligendienste-kultur-bildung.de
0176 63367137
Hier bist du richtig, wenn du dich in den gesellschaftlichen Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität und Beziehung nicht so richtig wiederfinden kannst bzw. dich als LSBTIQQAP (lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter*, queer, questioning, asexuell, pansexuell) angesprochen fühlst. Aber auch, wenn dein Bauch nur ganz leise sagt: „Das würde mir guttun!“, bist du hier ganz richtig!
Caro Moritz Lemke ist selbstständige*r Bildungsreferent*in für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Caro Moritz ist selbst queer und nicht-binär, hat langjährige ehrenamtliche Erfahrung in der Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit und studiert Informatik und Gender Studies.
Kontakt
Caro Moritz Lemke
empowerment-queer@freiwilligendienste-kultur-bildung.de
0151 67525395
Das Vernetzungstreffen richtet sich an Freiwillige, die sich als (post)migrantisch oder BIPOC (Schwarz, Indigen, Person of Colour) verstehen, die Rassismuserfahrungen machen oder gerade anfangen, sich damit zu beschäftigen. Das Treffen wird von Reem Bond moderiert. Reem Bond lebt in Berlin und ist Trainerin für Rassismuskritik, Empowerment und Gewaltfreie Kommunikation. Sie ist Sozialpädagogische Beraterin für Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie ist politisch aktiv in Sachsen-Anhalt.
Wann?
Das Treffen beginnt am 10. März 2027, 14.00 Uhr.
Das Treffen endet am 12. März 2027, 15.00 Uhr .
Anmeldung: Wenn du dich anmelden möchtest, melde dich bitte bei deinem Träger.
Hinweis: Die Veranstaltung, die Übernachtung und die Verpflegung sind für dich kostenfrei.
Das Treffen richtet sich an alle Freiwillige, die die sich unter LSBTIQQAP+ (lesbisch, schwul, bi*, trans*, inter*, queer, questioning, asexuell, aromantisch, pan*) angesprochen fühlen. Das Treffen wird von Caro Moritz moderiert. Caro Moritz Lemke ist selbstständige*r Bildungsreferent*in für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Caro Moritz ist selbst queer und nicht-binär, hat langjährige ehrenamtliche Erfahrung in der Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit und ist sonst in der Informatik und den Gender Studies unterwegs.
Wann?
Das Treffen beginnt am 13. Januar 2027, 14.00 Uhr.
Das Treffen endet am 15. Januar 2027, 15.00 Uhr.
Anmeldung: Wenn du dich anmelden möchtest, melde dich bitte bei deinem Träger.
Hinweis: Die Veranstaltung, die Übernachtung und die Verpflegung sind für dich kostenfrei.