Die Freiwilligen-Dienste Kultur und Bildung

Freiwilligen-Dienste heißen auch: 
Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundes-Freiwilligen-Dienst. 
Freiwilligen-Dienst bedeutet:
Menschen machen in verschiedenen Einrichtungen mit.

Eine weiße Frau spricht vor einer Gruppe von Menschen.

Zum Beispiel:

  • In einer Kultur-Einrichtung, 
  • in einer Politik-Einrichtung 
  • oder in einer Schule.

Diese Menschen heißen Freiwillige. 
Sie arbeiten in den Einrichtungen 
freiwillig für eine bestimmte Zeit.
Und bekommen nur wenig Geld dafür. 

Kultur-Einrichtungen sind zum Beispiel:

  • Das Theater,
  • das Museum
  • oder die Bücherei.

Politik-Einrichtungen sind zum Beispiel: 

  • Eine Stiftung,
  • eine Fraktion in einem Landtag
  • oder das Jugendbüro.
Fünf Menschen (weiße und PoC) sitzen um einen Tisch und haben Papier vor sich liegen. Sie sprechen miteinander.

Eine Stiftung ist eine Gruppe.
Die Menschen in der Gruppe
machen sich für 1 bestimmte Sache stark. 
Sie geben der Stiftung Geld. 
Und sie bestimmen: 
Was mit dem Geld gemacht werden soll.

Eine Gruppe von Menschen (weiße und PoC) stehen vor dem Bundesadler und diskutieren.

Eine Fraktion ist eine Gruppe von Politikern.
Sie arbeiten zum Beispiel:
•    Im Bundes-Tag
•    oder im Land-Tag

Im Freiwilligen-Dienst können die Freiwilligen 
verschiedene Sachen machen.
Zum Beispiel:

Eine weiße Frau sotzt vor einem Computer an einem Schreibtisch.
  • Sie arbeiten in einer Gruppe 
    mit anderen Menschen zusammen.
  • Sie können Aufgaben machen, 
    die ihnen Spaß machen. 
  • Sie lernen die Arbeit 
    von den verschiedenen Berufen kennen.
  • Zum Beispiel:
    • Welche Arbeiten in einer Bücherei 

gemacht werden müssen.
Damit die Besucher die Bücher finden.
Die sie gerne lesen wollen. 

Eine Gruppe von Kindern (weiße, PoC und ein weißes Kind im Rollstuhl) laufen auf ein Haus zu. Eine Uhr am Haus zeigt kurz nach acht.
  • Sie lernen wie eine Schule arbeitet. 
    Dort können sie den Schülerinnen und Schülern
    bei den Hausaufgaben helfen. 
    Oder eine Theater-Gruppe organisieren. 
  • Was in einem Theater wichtig ist.
    Damit die Menschen dort gut arbeiten können.
    Und damit die Besucher gute Theater-Stücke sehen können. 
  • Sie können Veranstaltungen planen.
Zwei weiße Kinder und ein PoC-Kind halten sich an den Händen und tanzen miteinander.
  • Sie können eigene Projekte machen.
    Ein Projekt ist Arbeit für eine bestimmte Sache.
    Zum Beispiel:
    Die Freiwilligen machen eine neue Theater-Gruppe.
    Da machen Kinder aus verschiedenen Ländern mit.

Das ist wichtig!

Es gibt bestimmte Regeln.
Damit Sie einen Freiwilligen-Dienst machen können:

Eine schwarze Frau, eine PoC-Frau und eine PoC-Frau mit Kopftuch stehen nebeneinander.
  • Sie müssen mindestens 9 Jahre 
    in der Schule gewesen sein.
    In schwerer Sprache heißt das:
    Sie müssen die Vollzeit-Schulpflicht erfüllt haben.

Bei einem Freiwilligen-Dienst 
können auch Menschen aus anderen Ländern mit-machen.

Eine Gruppe von Kindern (weiße, PoC und ein weißes Kind im Rollstuhl) laufen auf ein Haus zu. Eine Uhr am Haus zeigt kurz nach acht.

Hier können Sie Ihren Freiwilligen-Dienst machen

  • Kultur-Einrichtungen
  • Politik-Einrichtungen
  • und Schulen

gibt es in ganz Deutschland.
Da können Sie einen Freiwilligen-Dienst machen.
Das sind die Einsatz-Stellen für die Freiwilligen-Dienste.

Ein junger, weißer Mensch mit roten, langen Haaren sitzt an einem Schlagzeug und spielt wild.

Es gibt viele verschiedene Einsatz-Stellen.

Zum Beispiel:

  • Musik-Schulen
  • und Museen.
  • Im Museum können Besucher und Besucherinnen
  • viele spannende Dinge sehen.
  • Büchereien
Fünf Menschen sitzen auf einer Bühne, die angeleuchtet wird, eine Person sitzt in einem Rollstuhl.
  • und Gedenk-Stätten.
    Das sind besondere Orte.
    Zu diesen Orten gibt es eine Geschichte.
  • Theater
  • Gesamtschulen.
    In Deutschland gibt es verschiedene Schularten.
    In einer Gesamtschule sind mehrere Schularten zusammen.

Hier können Sie sehen:
Welche Einsatz-Stellen es in Deutschland gibt.
Und wo die Einsatz-Stellen sind.

Eine weiße Frau sitzt an einem Schreibtisch und rechnet etwas mit einem Taschenrechner nach. Hinter ihr steht ein Regal mit vielen Aktenordner.

Die Träger

Das sind Vereine.
Dort arbeiten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dafür:
Dass es Freiwilligen-Dienste für alle Menschen gibt.
Und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
haben zum Beispiel diese Aufgaben:

Ein weißer Mann und eine weiße Frau sprechen miteinander.
  • Sie sprechen mit den Menschen,
    die einen Freiwilligen-Dienst machen wollen.
  • Sie kümmern sich
    um die Freiwilligen bei den Einsatz-Stellen.
  • Sie arbeiten mit den Einsatz-Stellen zusammen.
Eine schwarze Frau, eine PoC-Frau und eine PoC-Frau mit Kopftuch stehen nebeneinander.
  • Sie arbeiten dafür,
    dass es immer wieder neue Einsatz-Stellen gibt.
  • Und sie kümmern sich um Menschen aus anderen Ländern.
    Wenn sie in Deutschland einen Freiwilligen-Dienst machen wollen.
Eine weiße Frau erklärt etwas indem sie auf eine Pinnwand zeigt. Drei Personen schauen und hören zu.

Bildung-Tage und Bildungs-Seminare

Bildungs-Tage und Bildungs-Seminare sind Lern-Angebote.
Die machen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Träger.

Bei den Freiwilligen-Diensten gibt es Bildungs-Tage.

  • Manche Freiwillige bekommen 25 Bildungs-Tage im Jahr.
    Das sind die Freiwilligen,
    die noch keine 27 Jahre alt sind.
  • Und manche Freiwilligen bekommen 1 Bildungs-Tag im Monat.
    Das sind die Freiwilligen,
    die über 27 Jahre alt sind.

Die Bildungs-Tage sind Arbeits-Zeit.
Freiwillige müssen die Bildungs-Tage nicht bezahlen.

Sieben Menschen sitzen um einen Tisch und sprechen miteinander.

Das machen Sie bei den Bildungs-Tagen

Bei den Bildungs-Tagen machen Sie
ganz verschiedene Sachen.
Sie lernen viele spannende Sachen.
Zum Beispiel:

  • Wie Sie Theater-Projekte machen können.
  • Sie können raus-finden:
    - Bei welchen Sachen Sie mit-machen möchten.
    - Und wie Sie mit-machen können.
  • Wie Sie raus-finden können:
    Welchen Beruf Sie lernen wollen.
  • Wie Sie bei wichtigen Sachen mit-bestimmen können.
  • Sie können andere Einsatz-Stellen kennen-lernen.
Eine Gruppe von Menschen (weiße und PoC) stehen vor dem Bundesadler und diskutieren.
  • Sie lernen viele spannende Menschen kennen.
    Zum Beispiel:
    Sie besuchen ein Parlament.
    Und Sie sprechen mit einem Politiker oder einer Politikerin.
  • Sie können mit anderen Freiwilligen
    zusammen weg-fahren.
Fünf Menschen sitzen auf einer Bühne, die angeleuchtet wird, eine Person sitzt in einem Rollstuhl.

Sie können verschiedene Kurse machen.

Zum Beispiel:

  • Einen Foto-Kurs,
  • einen Schreib-Kurs
  • oder einen Theater-Kurs.
Eine weiße Frau denkt nach und hat dabei eine Hand an ihr Kinn.

Die Bildungs-Tage können Ihnen dabei helfen:
Dass Sie über Ihr Leben nach-denken.

Zum Beispiel:

  • Welche Wünsche Sie für Ihr Leben haben.
  • Welchen Beruf Sie lernen wollen.
  • Wo Sie wohnen wollen.
  • Was Sie gut können.
  • Was Ihnen Spaß macht.
Fünf Gelscheine im Wert von 5, 10, 20, 50 und 100 Euro sind zu sehen.

Das sind die Vorteile, wenn Sie einen Freiwilligen-Dienst machen

  • Sie bekommen jeden Monat Taschengeld.
  • Sie können bei Bildungs-Tagen mit-machen.
  • Sie müssen kein Geld für die Bildungs-Tage bezahlen.
    Zum Beispiel:
    Wenn Sie mit den anderen Freiwilligen
    zusammen weg-fahren.
  • Die Einsatz-Stelle bezahlt die Sozial-Versicherung für Sie.
  • Oder der Träger bezahlt die Sozial-Versicherung für Sie.
Eine weiße Frau im weißen Kittel erklärt etwas.

Das sind zum Beispiel:

  • Die Kranken-Versicherung,
    Die Kranken-Versicherung bezahlt Geld,
    wenn Sie zum Arzt müssen.
  • Die Renten-Versicherung
    Die Renten-Versicherung gibt Geld,
    wenn Sie nicht mehr arbeiten müssen.
Ein Stapel von 50 Euro-Scheinen liegt vor dem Loge der Arbeitsagentur.
  • Die Arbeitslosen-Versicherung.
    Die Arbeitslosen Versicherung gibt Geld,
    wenn Sie keine Arbeit haben.
  • Sie haben Urlaubs-Tage.
  • Sie bekommen ein Zeugnis von Ihrer Einsatz-Stelle.
Eine gelbe S-Bahn hält an einem Bahnsteig. Eine Person steigt ein.
  • Sie bekommen einen Freiwilligen-Ausweis.
    Damit Sie für manche Sachen nicht so viel Geld bezahlen müssen.
    Zum Beispiel für:
    - Bus-Fahrkarten,
    - Bahn-Fahrkarten,
    - Karten für das Kino
    - oder Karten für das Museum.

So können Sie mit-machen

Sie können sich anmelden.
Wenn Sie einen Freiwilligen-Dienst machen wollen.
Hier können Sie die Anmeldung im Internet machen.

Zwei weiße Frauen sprechen miteinander, die eine tippt etwas in einen Laptop.

Es gibt das ganze Jahr über Plätze.
Das bedeutet:
Die Einsatz-Stelle ist noch frei.
Sie können sich dafür noch anmelden.

Achtung: Diese Internet-Seiten sind in schwerer Sprache.
Wir helfen Ihnen aber gerne.

Ein blaues Festnetztelefon.

Sie können uns anrufen:

030  48 48 60 20

Sie können uns eine E-Mail schreiben:

freiwilligendienste(at)bkj.de

Oder Sie können uns einen Brief schreiben:

BKJ
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin