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von & für uns: Die aktuelle Freiwilligen*-Vertretung stellt sich vor und verrät ihr Selbstverständnis

von Die Freiwilligenvertretung 2017/2018

Deutschlandweit leisten jährlich rund 2.400 Menschen einen Freiwilligendienst im Bereich Kultur und Bildung. Durch ihr Engagement unterstützen sie vielfältige Einsatzstellen der Jugend- und Kulturarbeit wie Theater, Museen und Bibliotheken über Schulen bis hin zu politischen Einrichtungen. Dabei erfahren sie den Arbeitsalltag, bilden sich weiter und entwickeln eigenverantwortlich ein Projekt.

Um die Interessen der Freiwilligen* zu bündeln und nach außen zu vertreten, werden auf Landesebene jährlich zwei Freiwillige* pro Seminargruppe gewählt, die sich dieser Aufgabe annehmen. Alle gewählten Freiwilligen* eines Bundeslandes bilden die Landes-Freiwilligenvertretung. In enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Trägern in den Bundesländern und der bundesweiten Zentralstelle BKJ (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.) soll so die Möglichkeit der Partizipation geboten werden. Hierzu organisiert die BKJ pro Jahrgang zwei Bundestreffen, an denen je zwei der Landesvertreter*innen eines Bundeslandes teilnehmen können.

Bei den Bundestreffen mit typischem Seminarfeeling tauschen wir uns aus und teilen Erfahrungen aus dem Engagement in den Bundesländern. Wir setzen uns hauptsächlich für mehr Anerkennung und Verbesserung der Freiwilligendienste Kultur und Bildung ein: Von der stetigen Anpassung der Standards für Träger und Einsatzstellen bis hin zu Vergünstigungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Wir möchten in diesem Zusammenhang auch die Öffentlichkeitsarbeit für die Freiwilligendienste Kultur und Bilden verstärken.

Nordrhein-Westfalen

Moritz (Stiftung Bürger für Münster): „Es macht einfach Spaß, sich für die Belange der Freiwilligen* einzusetzen.“

Enya (Aktuelles Forum Volkshochschule): „Die Freiwilligenvertretung gibt mir die Möglichkeit, neue spannende Menschen kennenzulernen, die sich für dasselbe interessieren und engagieren.“

Schleswig-Holstein

Emma (Offene Ganztagsschule „Blinkfuer“): „Ich möchte mich für aktuelle und zukünftige Jahrgänge engagieren“

Charlotte (Landesbeauftragter für politische Bildung): „Ich finde es wichtig, den Freiwilligen* eine Stimme zu geben und mich für unsere Belange einzusetzen“

Hessen

Anna (Radio unerhört): „Ich will die Interessen der Freiwilligen* vertreten, um unsere Lage zu verbessern.“

Janis (Schultheater-Studio): „Ich schätze den Austausch zwischen den Bundesländern“

Rheinland-Pfalz

Wanja (Arbeit und Leben gGmbh): „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, das FSJ in Bewegung zu halten.“

Sachsen-Anhalt

Tuki (Christliche Jugend- und Kulturzentrum TheO'door): „Ich wollte einfach was machen.“

Hamburg

Helene (Rosa Luxemburg Stiftung): „Freiwillige* vor.“

Reinhild (Stiftung Kulturpalast): „Ich möchte allen Freiwilligen ein erfolgreiches FSJ ermöglichen.“

Baden-Württemberg

Markus (Stadtarchiv Ludwigsburg): „Ich will Sachen anpacken und verändern.“

Bayern

Lesley (Niederbayerisches Landwirtschaftssmuseum Regen): „Ich finde, Kultur und Bildung sollten noch viel stärker gefördert werden!“

David (Kreis Archäologie Deggendorf): „Ich möchte das FSJ Kultur attraktiver machen.“

Sachsen

Clemens (Soziokulturelles Zentrum KuHstall e.V.): „Die Freiwilligen* haben nichts zu verlieren außer ihre Ausweise.“

Lukas (Kinder- und Jugendhaus Pat's Colour Box): „Ich möchte den nächsten Freiwilligen* einen besseren Start ermöglichen.“

Thüringen

Mara (Imago Kunst- und Designschule e.V.): „Ein Freiwilligendienst ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsbildung und sollte dementsprechend honoriert werden.“

Susi (Radio LOTTE Weimar e.V.): „Ich möchte neuen Schwung reinbringen.“

Koordination der Bundestreffen

Dana (BKJ): „Mir ist es wichtig, dass Freiwillige* in ihrem Freiwilligendienst mitsprechen und mitgestalten können, auch über den Einsatz in den Einrichtungen hinaus. Es macht mir Freude sie dabei zu unterstützen und motiviert für meine eigene Arbeit.“