Eine Gruppe von jungen Menschen sitzt im Kreis auf dem Boden und diskutiert.
Diversität

Allianz für Weltoffenheit

von Matthias Laurisch, Referent für Bildung und Jugendpolitik bei der DBJ

Die Deutsche Bläserjugend (DBJ) unterstützt die Allianz für Weltoffenheit. Das tut sie, weil sie als jugendpolitischer Akteur ein Statement setzen und sich in eine Reihe mit anderen Akteuren aus allen Bereichen stellen möchte. Denn hier zeigt sich Zivilgesellschaft und tritt ein für Werte, die die DBJ unterschreiben kann.

Die Forderungen der Allianz passen gut zu dem jugendpolitischen Positionspapier „DBJ 2020 – Thema mit Variationen“ aus dem Jahr 2009.

Im Jahr 2015 gab es dann eine Arbeitstagung zu Antidiskriminierung und Weltoffenheit mit einem dazugehörigen Positionspapier. Die DBJ diskutiert zudem mit ihren Strukturen regelmäßig das Demokratie- und Partizipationsverständnis.

Es geht um: „Ich mache mit, bin dabei und kann was bewegen!“ Das kombiniert sich mit dem Grundverständnis, mit dem viele der DBJ-Vereine arbeiten, nämlich mit dem internationalen Austausch. Die Musik funktioniert international und verbindet. Mit dieser Erfahrung wachsen die Jugendlichen und Kinder in den Musikvereinen der DBJ auf. Es gibt ein Grundverständnis von Offenheit, von Interesse an anderen und was es braucht, dieses in die Tat umzusetzen. Diese Methoden und Werkzeuge liegen in aller Regel in der musikalischen Arbeit.

Außerdem sind die Vereine in den Strukturen der DBJ im kommunalen Raum ganz stark verwurzelt. Bei Stadt- und Dorffesten, Weihnachtskonzerten und kirchlichen Veranstaltungen sind die Vereine präsent und haben dadurch immer auch einen Blick auf das Gemeinwohl und darauf, dass man etwas für eine offene und tolerante Gemeinschaft tut.

Auf diesem Gebiet bewegt sich die Allianz für Weltoffenheit auch. Das findet die DBJ wichtig und ist deshalb dabei.