Was ist ein Freiwilligendienst im Bereich Kultur und Bildung?

In Deutschland gibt es verschiedene Freiwilligendienste.

Die bekanntesten sind das FSJ, das FÖJ und der BFD. Das sind die Abkürzungen.
FSJ steht für Freiwilliges Soziales Jahr,
FÖJ steht für Freiwilliges Ökologisches Jahr und
BFD steht für Bundesfreiwilligendienst.

Bei unseren Freiwilligendiensten arbeiten Menschen in Einrichtungen im Bereich Kultur und Bildung mit. Dabei können die Menschen, die sich in engagieren, viel lernen. Unsere Freiwilligendienste heißten FSJ Kultur, FSJ Schule, FSJ Politik und BFD Kultur und Bildung.

Die Entstehung

Mit dem Motto „Rein ins Leben“ startete 2001 der erste Jahrgang des FSJ Kultur mit 125 Plätzen in fünf Bundesländern, nachdem bereits das FÖJ und das FSJ im Sport weitere Bereiche für das freiwillige Engagement von jungen Menschen geöffnet hatten.

2007 wurde das FSJ Schule auf betreiben des Kulturbüros Rheinland-Pfalz in das Angebot des Trägerverbunds aufgenommen.

Seit 2009 gibt es das FSJ Politik in unserem Trägerverbund. Basierend auf dem Erfahrungsschatz aus zehnjähriger Trägerschaft im FSJ Kultur hat die LKJ Niedersachsen e.V. diese Freiwilligendienstform mit Leben gefüllt.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ermöglicht es nach der Aussetzung der Wehrpflicht, Aufgaben des Zivildienstes zu kompensieren und mehr Chancen für freiwilliges Engagement in Deutschland zu schaffen. Seit Mai 2011 ist es nun auch für Menschen ab 27 Jahren möglich im Bereich Kultur und Bildung einen Freiwilligendienst zu machen.

Im Jahr 2018 gibt es rund 3.000 Plätze in den Freiwilligendiensten im Bereich Kultur und Bildung für Menschen allen Alters in ganz Deutschland.

Welche Vorteile hat es für die Freiwilligen*?

Sie können zum Beispiel

  • den Arbeitsalltag, verschiedene Berufe und Engagement kennenlernen,
  • ausprobieren, welche neuen Aufgaben und Tätigkeiten gut zu ihnen passen oder wie Sie sich gut einbringen können,
  • eigene Projekte planen und durchführen,
  • andere Freiwillige* bei den Bildungstagen treffen,
  • herausfinden, was sie beruflich machen möchten,
  • herausfinden, was ihnen für ihr Leben wichtig ist,
  • und wie oder wo sie in Zukunft leben möchten.

Mitmachen und Freiwillige*r werden.

Welche Vorteile hat es für eine Einrichtung Einsatzstelle zu sein?

Die Menschen haben Ideen, wie die Angebote verbessert werden können. Diese Ideen tauschen sie mit den Mitarbeiter*innen der Einrichtung aus und helfen sie verwirklichen.

Die Menschen haben Zeit, um neue Projekte durchzuführen. So kann die Einrichtung zusätzliche Angebote machen. Diese Angebote können dabei helfen, dass die Einrichtung besser und bekannter wird.

Wenn eine Einrichtung als Einsatzstelle beim Freiwilligendienst mitmacht, dann zeigt sie: Wir sind offen für neue Ideen.

Mitmachen und Einsatzstelle werden.