Qualität

Der Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung hat sich darauf verständigt unter aktiver Beteiligung von Einsatzstellen und Freiwilligen* ein gemeinsames Qualitätskonzept für seine Freiwilligendienste zu entwickeln.

Außerdem gibt es auch noch die Rahmenkonzeption. Hier sind die pädagogischen Zielstellungen für Freiwillige*, Einsatzstellen und Träger festgehalten und verbindlich geregelt, wie die Zusammenarbeit dieser Akteure funktioniert.

Für die Freiwilligendienste für Menschen bis 27 Jahren

Qualitätsstandards vom 7. November 2013

Rahmenkonzeption: Kurzfassung PDF (57 KB) oder Langfassung PDF (171 KB)

Für die Freiwilligendienste für Menschen ab 27 Jahren

Qualitätsstandards vom 12. Oktober 2016

Rahmenkonzeption: Kurzfassung PDF (165 KB) oder Langfassung PDF (261 KB)

Wichtig zu wissen!

Für Freiwillige*, Einsatzstellen und alle Interessierte gibt es das „Wichtig zu wissen!“. Das ist eine Sammlung von wichtigen Wörtern für Freiwilligendienste. Von Arbeitszeit bis Zertifikat werden hier Begriffe in einfacher Sprache erklärt.

Das „Wichtig zu wissen!“ ist dazu da, dass alle die Regeln der Freiwilligendienste gut verstehen.

Wiki für das Wissensmanagement im Trägerverbund

Eine spezielle Serviceleistung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) für den Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist ein Wiki. Das Wiki ist ein Ort im Internet, in dem wichtige Informationen – Konzepte, rechtliche Bezüge, fachliche Impulse für Kennenlern- und Reflexionsgespräche, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation, Leitfäden und Formulare – übersichtlich zur Verfügung stehen. Das Wiki ist nur für die Träger im Verbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung.

Der Monitoring-Beirat

Der Monitoring-Beirat unterstützt die Qualitätsentwicklung in den Freiwilligendiensten. Monitoring ist ein englisches Wort und bedeutet so viel wie Aufsicht, Beobachtung, Kontrolle.

Es gibt Qualitätsstandards in den Freiwilligendiensten. Qualitätsstandards sind gemeinsame Regeln für die Durchführung der Freiwilligendienste. Der Monitoring-Beirat beobachtet, ob die Qualitätsstandards eingehalten werden, ob sie für die Praxis noch stimmen und ob die sie sogar verändert werden müssen.

Die BKJ bereitet die Treffen vom Monitoring-Beirat vor. Dafür sammelt sie Informationen aus den Befragungen von Freiwilligen*, Einsatzstellen, Trägern und Alumni. Wenn die BKJ mit den Mitarbeiter*innen der Träger über die Freiwilligendienste spricht, sammelt sie weitere Informationen. Das macht die BKJ zum Beispiel bei Besuchen der Träger, bei Arbeitstreffen und Fortbildungen. Im Monitoring-Beirat werden dann die gesammelten Informationen mit den Qualitätsstandards verglichen. Damit lassen sich Unstimmigkeiten zwischen den aufgeschriebenen Qualitätsstandards und der Wirklichkeit herausfinden.

Der Monitoring-Beirat wertet die Unstimmigkeiten aus und gibt sie mit Lösungsvorschlägen an die Träger, Einsatzstellen und Freiwillige* zurück.

Der Beirat besteht aus Mitarbeiter*innen der BKJ und drei Mitarbeiter*innen von den Trägern. Die Geschäftsführer*innen der Träger bestimmen, wer das ist. Sie sind dann zwei Jahre lang im Monitoring-Beirat. Es sind auch ehemalige Freiwillige* (Alumni), Freiwillige* und Einsatzstellen im Monitoring-Beirat sein. Sie werden über die Träger eingeladen, die im Monitoring-Beirat vertreten sind.

Freiwilligen*-Vertretung

Bei jedem Träger wird eine Freiwilligen*-Vertretung gewählt. Die gewählten Vertreter*innen setzen sich für die Interessen aller Freiwilligen* ein und für die Entwicklung der Freiwilligendienste. Das können sie ganz unterschiedlich machen.

Zum Beispiel: Die Vertreter*innen

  • organisieren Treffen der Freiwilligen* zwischen den Bildungstagen und machen gemeinsame Unternehmungen, sprechen mit allen Freiwilligen* darüber, was sie brauchen, damit es ihnen als Freiwillige* gut geht. Die Ergebnisse teilen sie ihrem Träger und den Einsatzstellen mit,
  • organisieren mit allen Freiwilligen* Aktionen in der Öffentlichkeit, damit es für Freiwilligendienste mehr Anerkennung gibt, z. B. Preis-Rabatte für Eintritte in Museen oder im Schwimmbad,
  • treffen sich mit Politiker*innen und sprechen mit ihnen darüber, was für Freiwillige* im FSJ wichtig ist, z. B. die Genehmigung von Wohngeld.

Der Träger unterstützt die Vertreter*innen. Er gibt ihnen alle wichtigen Informationen über das FSJ oder den BFD und Tipps für ihre Aktionen. Auf den Bildungstagen gibt er ihnen Zeit, sich mit allen Freiwilligen* auszutauschen. Zweimal im Jahr gibt es große, gemeinsame Treffen. Es kommen zwei Vertreter*innen von jedem Träger. Die Vertreter*innen tauschen sich untereinander aus, geben sich gegenseitig Tipps und erhalten wichtige Informationen.